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Rosenfeld

Stadtteil Rosenfeld

 

Das Rosenfelder Wappen

Die erste urkundliche Erwähnung Rosenfelds fällt in das Jahr 1255. Die umliegenden Ortschaften sind alle wesentlich älter. Hauptmotiv für die Neugründung einer Siedlung auf dem dreieckigen Bergsporn zwischen dem Tal der Stunzach und des Weingärtenbaches war sicherlich ein wachsendes Sicherheitsbedürfnis. Vermutlich gehörten die Stadtgründer der Adelsfamilie Teck an, die mit den Zähringern, ebenfalls fleißige Städtegründer, verwandt waren. "Stadt" zu sein bedeutete damals, das Recht zu haben, einen Markt abzuhalten und eine Stadtmauer zum Schutz der Bewohner zu errichten. Reste dieser Stadtmauer, die im Lauf der Zeit mehrfach erneuert wurde, sind bis heute in der Mömpelgardgasse zu besichtigen.

 

Rosenfelds schönste Winkel

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts verpfändeten die Herren von Teck die Stadt Rosenfeld an die Grafen von Württemberg, die Rosenfeld im Jahr 1317 schließlich erwarben. Für die aufstrebende Territorialmacht Württemberg hatte Rosenfeld eine große Bedeutung, da Rosenfeld der Mittelpunkt der südlichen Besitzungen Württembergs war, umgeben von hohenzollerischem, hohenbergischem - später habsburgischem Gebiet. Rosenfeld war von 1317 - 1808 Obervogtei des Kleinen Heubergs. Deshalb wurde die Stadt damals sehr stark befestigt und mit einem doppelten, im Westen sogar mit einem dreifachen Mauerring umgeben.

Im Jahr 1499 ist in Rosenfeld Ursula von Rosenfeld geboren - als Wohnhaus ihrer Familie gilt bis heute das ehemals stattliche "Ursulahaus" in der Frauenberggasse, die durch ihre Heirat mit Markgraf Ernst von Baden-Durlach zur Stamm-Mutter des badischen Herzogshauses wurde.

Nach dem Übertritt des württembergischen Herzogs Ulrich zum evangelischen Glauben wurde auch Rosenfeld, wie alle anderen württembergischen Besitzungen im Jahr 1534, evangelisch. In dieser Zeit entstanden in Rosenfeld die deutsche und die lateinische Schule. Mitten in der Stadt wurde der große Fruchtkasten erbaut, der für Hungersnöte und unverschuldet in Not geratene Bürger eine Getreidereserve bereithielt. Trat dieser Fall nicht ein, konnte das Getreide Gewinn bringend in die Schweiz verkauft werden. Im 30-jährigen Krieg von 1618 bis 1648 hatte Rosenfeld schwer gelitten, die Bevölkerung nahm durch Kriegseinwirkungen, Krankheiten und Hungersnot um mehr als die Hälfte ab. In dieser Zeit entstand der bekannte Stich von Rosenfeld, wohl von einem Merian-Schüler gezeichnet.

Nachdem in der Zeit Napoleons vormals habsburgische Gebiete, die reichsritterschaftlichen Besitzungen und viele Reichsstädte württembergisch geworden waren, verlor Rosenfeld seine frühere Bedeutung als Festung und als Verwaltungszentrum. Das Oberamt Rosenfeld wurde 1808 aufgelöst und kam zu Sulz am Neckar.

 

Das Heinrich-Blickle Ofenplattenmuseum "Fruchtkasten"

Bei einem Großbrand im Jahr 1868 wurden 45 Häuser im Zentrum der Stadt zerstört, einem weiteren Brand 1908 fiel das Rosenfelder Schloss in der Spitalstraße zum Opfer.

1938 wurde Rosenfeld in den Kreis Balingen eingegliedert. Den zweiten Weltkrieg hat Rosenfeld relativ unbeschadet überstanden. Seit 1970 gibt es die Städtepartnerschaft zwischen Rosenfeld und Moissy-Cramayel bei Paris. Im Zuge der Verwaltungsreform des Jahres 1975 wurde die neue Gesamtstadt Rosenfeld gebildet mit den Teilgemeinden Bickelsberg, Brittheim, Heiligenzimmern, Isingen, Leidringen und Täbingen.

Im Jahr 2005 gab es vier Jubiläen zu feiern: 750 Jahre Stadt Rosenfeld, 700 Jahre Zugehörigkeit zu Württemberg, 35 Jahre Städtepartnerschaft mit Moissy-Cramayel und 30 Jahre Gesamtstadt Rosenfeld.

Der Rosenmarkt

Jährlich veranstaltet die Stadt Rosenfeld, den beliebten Rosenmarkt. Um einen Eindruck von diesem Ereignis zu bekommen, haben wir Ihnen ein kurzes Video zusammen gestellt. Besuchen Sie uns doch nächstes Mal, es gibt vieles zu entdecken.

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