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Täbingen

Stadtteil Täbingen

 

Das Täbinger Wappen

Täbingen liegt im Südwesten des Kleinen Heubergs. Die Markungsfläche umfasst 705 ha. Die Höhenlage liegt im Bereich von 578-693 m (Ort 639 m) über nN. Die Einwohnerzahl beträgt 562 Einwohner. Die Markung wird vom Schlichemtal in zwei ungleich große Teile zerschnitten. Markant ist die Hochfläche, die sich ab dem Dorfrand in westliche Richtung bis zu der Kreisgrenze (Rottweil) und der Regierungsbezirksgrenze (Freiburg) erstreckt. Vom Trauf aus genießt man eine herrliche Sicht in Richtung Schwarzwald.

 

Täbinger Ortskern

Vor annähernd 30 Jahren wurde die damals selbstständige Gemeinde Täbingen im Zuge der Gemeindereform in die Stadt Rosenfeld eingemeindet. Die ehemals bäuerlich geprägte Gemeinde hat sich innerhalb dieser Zeit kräftig gewandelt. Die Haupterwerbslandwirte sind fast ausgestorben. Die Landwirtschaft wird überwiegend nur noch im Nebenerwerb betrieben.

Ein Gewerbegebiet ist zwar eingeplant, jedoch liegen aus Effizienzgründen Bestrebungen vor, das Gewerbegebiet in der Kernstadt zu stärken. Da Täbingen nur sehr wenige Arbeitsplätze am Ort bieten kann, muss der überwiegende Teil der Einwohnerschaft an die jeweilige Arbeitsstelle auspendeln.

 

Evangelisches Gemeindehaus Täbingen

Im Jahr 1993 konnte Täbingen mit mehreren Veranstaltungen sein 1200-jähriges Jubiläum feiern. Höhepunkt hierbei war ein zweitägiges Dorffest, an dem altertümliche, bäuerliche Bräuche vorgeführt wurden. Zu diesem Jubiläum wurde ein Ortsbuch verfasst. In diesem Buch, das noch vorrätig ist, können Details nachgelesen werden.

Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 793 verdankt Täbingen einem Graf Berthold aus dem damaligen Kloster St. Gallen. Damals wies das Dorf den Ortsnamen Tagawinga (Lichtfreunde) auf. Über die Ortsnamen Tagwingas (797), Degewingen (1139), Tegwingen (15.-16. Jahrhundert) ist der jetzige Dorfnamen entstanden.

Konfessionsbezogen sind die meisten Einwohner/innen evangelisch. Die evangelische Karsthans-Kirche bildet auch den Mittelpunkt des Dorfzentrums mit seinen altehrwürdigen großen Bauernhäusern. Bei der im Jahr 1834 erbauten Pfarrkirche handelt es sich um eine rechteckige Emporenkirche mit tonnengewölbtem Mittelschiff auf sehr hohen hölzernen Säulen mit ägyptisierenden Kapitellen. An der Nordostecke erhebt sich der romanische Turm der vormaligen Chorturmkirche. Im Untergeschoss ist ein vermauerter romanischer Triumphbogen sichtbar. Im Kirchenleben herrschen mit eigenem Pfarramt, Posaunenchor, Kirchenchor, Altpietistischer Gemeinschaft, Jugendkreisen und Jungscharen viele Aktivitäten.

Im Jahr 2002 konnte das mit enormer Eigenleistung erstellte Evangelische Gemeindehaus in der Allmendstraße seiner Bestimmung übergeben werden.

Auch die Vereinsaktivitäten von Angelsportverein mit Vereinsheim und idyllisch gelegenem Kohlbrunnenweiher, Männergesangsverein mit Liederabend und Theater, Naturfreunde mit Landschaftsputzete, Sportverein mit Vereinsheim, Sportgelände und Dorfturnier, Wanderfreude mit Vereinsheim und zahlreichen Wanderungen, bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich an der Dorfgemeinschaft zu beteiligen. Zahlreiche männliche Einwohner engagieren sich in ihrer Freizeit in der Freiwilligen Feuerwehr - Abteilung Täbingen. Die Jugendlichen im Dorf treffen sich unregelmäßig im Evangelischen Gemeindehaus.

Handel und Gewerbe sind im geringen Umfang in Täbingen vorhanden. So sind zwei Elektrofachbetriebe, eine Metzgerei, ein Baugeschäft, eine Küferei mit Getränkehandlung, ein Fliesenlegebetrieb, ein Dämmstofftechnikbetrieb, ein Wohnwagenfensterbaubetrieb, ein Produktentwicklungsbetrieb, ein Reifen- und Agrargerätebetrieb, eine Bankzweigstelle und das Gasthaus "Löwen" in Täbingen ansässig.

Weitere Informationen zum Stadtteil Täbingen erhalten Sie auch unter www.taebingen.de

 

Blick auf Täbingen

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