Persönlichkeiten der Stadt
Verschiedene Persönlichkeiten haben Ihre Wurzeln auf dem Kleinen Heuberg oder sind mit ihm im Besonderen verbunden:
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Werner von Rosenfeld der "Held von Döffingen"
Am 23. August 1388 kam es beim Dorf Döffingen nahe Weil der Stadt zu einer historisch bedeutsamen Schlacht im Städtekrieg. Seit dem Jahr 1372 stand
zwischen den wirtschaftlich potenten Reichsstädten und den Fürsten die Entscheidung um die Vorherrschaft in Südwestdeutschland an. Als Hauptkontrahenten in Schwaben standen die Herzöge von Bayern,
die Erzherzöge von Österreich und die Grafen von Württemberg den Reichsstädten wie Ulm, Esslingen, Reutlingen, Rottweil und Weil der Stadt gegenüber.
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Ursula von Rosenfeld, Markgräfin von Baden
Ursula von Rosenfeld (1499–1538) gilt neben ihrem berühmten Vorfahren Werner von Rosenfeld († 1408) als die bedeutendste Persönlichkeit der älteren Rosenfelder Geschichte. Dabei verbrachte sie vermutlich nur einen geringen Teil ihres Lebens in Rosenfeld selbst. Immerhin verbindet die lokale Überlieferung ihre Jugendzeit mit dem so genannten »Ursulahaus« in der heutigen Frauenberggasse 7.
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Heinrich Iselin von Rosenfeld und seine Nachfahren
Item ego veni Basileam anno domini MCCCLXIIII post festum penthecostes ... (Ich bin nach Basel gekommen im Jahre des Herrn 1364 nach dem Pfingstfest…)«, so beginnen die eigenhändigen Aufzeichnungen
des Stammvaters der Basler Familie Iselin,die ein vom Ende des 14. Jahrhunderts stammendes Manuskript der hiesigen Universitätsbibliothek bewahrt. Ihr Verfasser ist Heinrich Iselin, der vor über sechshundert Jahren aus dem württembergischen Landstädtchen Rosenfeld auswanderte.
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Katharina und Anton Eilers
Das Rosenfelder Kinderschüle
Am 26. August 1894 fand sich auf dem Rosenfelder Rathaus eine kleine Gruppe von Männern ein, um einen für die Stadt bedeutenden Stiftungsvertrag aufzusetzen und zu unterzeichnen. Zu der Gruppe gehörten Stadtschultheiß Kipp, Stadtpfarrer Kober und der Kaufmann Anton Eilers. Dieser war extra aus New York angereist, um im Namen seiner in Rosenfeld geborenen Frau Katharina, geborene Henseler, mit Stiftungsgeldern einen Kindergarten ins Leben zu rufen.
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Berthold II. von Bückelsburg (+ 1427)
Berthold II. von Bückelsburg war von 1418-1427 Bischof von Brixen. Er stammte, wie zahlreiche Tiroler Persönlichkeiten des Spätmittelalters, ursprünglich aus Schwaben. Geboren ist er in Bückelsburg (Bickelsberg). Am Hof Herzog Friedrichs IV. von Habsburg, genannt mit der leeren Tasche, bekleidete er die Ämter eines Kaplans, Hof- und Küchenmeisters und wurde auf Empfehlung des Landesfürsten Kanoniker in Trient.
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Margarethe Bruch, die Stigmatisierte von Leidringen
Um 1503 trug die Kunde von einem 15-jährigen Mädchen namens Margarethe Bruch, das am Körper die Wundmale Christi zeigte, den Namen von Leidringen in alle Welt hinaus, sodass Gläubige und Neugierige von weit her kamen, um dieses Wunder zu erleben.Eine Erwähnung dieses seltsamen Falles findet man in dem Schriftwerk Monumenta Germaniae:
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Johann Georg Blocher
Der 1811 geborene Johann Georg Blocher war ein waschechter Leidringer Schreinergeselle. Er wanderte aus dem Königreich Württemberg in die Schweiz aus und wurde 1829 bis 1833 in der „freiwilligen Armenschullehrer- und Armendkinderanstalt“ in Beuggen bei Rheinfelden zum Lehrer ausgebildet. Blochers Bemühungen für Kinder etwas zu tun, hat im nachhinein auch in seinem Heimatdorf Leidringen durch die Einrichtung einer Stiftung, die seinen Namen trägt und dort helfen soll, wo es am nötigsten ist, unerwartete Früchte getragen…
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