Flurneuordnung Bickelsberg/Brittheim

Flurneuordnung Rosenfeld-Bickelsberg/Brittheim

Die Teilnehmergemeinschaft informiert:

Die Teilnehmergemeinschaft informiert: Abmarkungsarbeiten abgeschlossen - Aufruf zum Schutz der neuen Grenzzeichen Vor kurzem konnten die Abmarkungsarbeiten im Flurneuordnungsgebiet Rosenfeld-Bickelsberg/Brittheim abgeschlossen werden. Dies waren sehr umfangreiche Tätigkeiten, die auch einen enormen Kostenaufwand hervorriefen. Deshalb ergeht nun der Aufruf des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft an die Eigentümer bzw. Bewirtschafter der Grundstücke, sorgsam mit den neuen Grenzzeichen umzugehen und insbesondere bei Bodenbearbeitungsmaßnahmen auf die Grenzmarken zu achten. Die Abmarkung der Grenzpunkte haben die Grundstückseigentümer mit ihren Flurbereinigungsbeiträgen finanziert. Verloren gegangene Grenzzeichen verursachen hohe Kosten, die der Eigentümer dann selbst tragen muss. Wir weisen darauf hin, dass beschädigte oder entfernte Grenzzeichen innerhalb der Flurneuordnung nicht ersetzt werden.



Vor der Anordnung eines Flurneuordnungsverfahrens werden die voraussichtlich Beteiligten intensiv über das geplante Verfahren informiert (Zweck, Ziele, geschätzte Kosten etc.). Dazu dienen öffentliche Informationsveranstaltungen der Unteren Flurneuordnungsbehörde, Bürgerversammlungen, öffentliche Gemeinderatssitzungen, die Mitteilungsblätter der Gemeinden, die örtliche Presse usw. Selbstverständlich können bei Fragen die Untere Flurneuordnungsbehörde oder das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (Obere Flurneuordnungsbehörde) Auskunft erteilen.


Verfahrensbeschreibung Bickelsberg/Brittheim
Verfahrensart Regelverfahren ohne Sonderkulturen nach § 1 FlurbG
Fläche 578 ha
Anzahl Teilnehmer 355
Kosten 2 Mio. EUR
Finanzierung und Zuschuss 83 %

Flurneuordnungsverfahren mit der Zielsetzung, die Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft unter Berücksichtigung der ökologischen Vielfalt der Landschaft dauerhaft zu verbessern. Neben einem neuen, gut ausgebauten Wegenetz und der Zusammenlegung des zersplitterten Grundbesitzes sind weitere wichtige Ziele: - Dauerhafte Erhaltung der Streuobstwiesen, vor allem im Naturschutzgebiet und in den Hanglagen, durch entsprechende Erschliessung und damit Sicherstellung der Bewirtschaftung dieser Flächen - Berücksichtigung der geplanten Erweiterung des Naturschutzgebietes "Häselteiche" - Verbindung der nördlich und südlich der Ortslagen gelegenen landwirtschaftlichen Nutzflächen unter Umfahrung der beiden Ortslagen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landratsamt Zollernalbkreis oder beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung