Informationen zur Corona-Pandemie (SARS-CoV-2)

Der neuartige Coronavirus (SARA-CoV-2) hat weltweit Auswirkung auf das Leben der Menschen. Veranstaltungen wurden vorsorglich abgesagt.

Wir haben für Sie einige Informationen und Links zusammengestellt:

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 kann eine Lungenkrankheit auslösen, die als COVID-19 (Coronavirus Infectious Disease) bezeichnet wird.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Rechtsvorordnung der Landesregierung

Neue Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums zu § 4 CoronaVO

Infos über das Coronavirus in Leichter Sprache

Alle Menschen in Baden-Württemberg sind aufgefordert, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Hier sind alle auf ein besonnenes und solidarischen Miteinander angewiesen.


Schließung weiterer städtischer Einrichtungen
Alle Maßnahmen, die die massive Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen, können nur ausreichend wirken, wenn die sozialen Kontakte auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden.

Deshalb werden folgenden städtischen Einrichtungen geschlossen:

  • Bürgerbüro, Frauenberggasse 2, Rosenfeld und die Aussenstellen des Bürgerbüros in Heiligenzimmern und Leidringen
    telefonischer Kontakt- und Terminvereinbarung unter 07428/9392-40 oder per eMail: buergerbuero@rosenfeld,de
  • Rathaus Rosenfeld, telefonischer Kontakt- und Terminvereinbarung unter 07428/9392-0 oder über die Durchwahlnummern
  • Rathäuser in den Ortsteilen, Ortsvorsteherin/Ortsvorsteher nur telefonischer Kontakt zu den im Amtsblatt veröffentlichten Sprechzeiten
  • Kinder- und Jugendbüro / Jugendhaus, Schulstr. 8, Rosenfeld.
  • Stadtbücherei, Spitalstr. 7, Rosenfeld
  • alle städtischen Hallen, Bürgerhäuser, Backhäuser
  • alle öffentlichen Spiel- und Bolzplätze sind ebenfalls geschlossen

Schließung der Schulen und Kitas bis Sonntag, 19. April 2020
Die Lageentwicklung im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt und zugespitzt; auch die Zahl der Infektionen steigt bundesweit deutlich an. Daher haben der Ministerpräsident und die Kultusministerin am 13. März 2020 erklärt, dass alle Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land von Dienstag, 17. März bis Sonntag, 19. April 2020 (Osterferien) geschlossen werden. Die Schließung der Schulen und Kitas dient einer Eindämmung des Coronavirus.

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen

Für die in den Rosenfelder Kitas betreuten Kinder und deren Erziehungsberechtigte in kritischer Infrastruktur tätig sind, wird eine Notfallbetreuung eingerichtet (s. Vordruck unten). Die Einrichtung dieser Notfallbetreuung ist erforderlich, um in den Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

In den Kitas sind in dieser Woche noch Erzieherinnen vor Ort, an die Sie sich mit Ihren Fragen wenden können. Bitte kontaktieren Sie diese telefonisch. Die Ferienplanung für 2020 wird aktuell neu erstellt, da ein Teil der Schließtage auf die aktuelle Schließzeit angerechnet wird.

Für Eltern von Schülern gilt: Die Schulen, beziehungsweise das Kultusministerium, informiert die Erziehungsberechtigten über die weitere Vorgehensweise.


Ehrenamtlicher Hilfsdienst:
Sollten Sie Hilfe für Einkäufe, Botengänge etc benötigen oder diese für andere übernehmen können, wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer des Bürgerbüros 07428-939240.
Hier werden die Hilfsdienste koordiniert.

                                                  Wir schließen uns der Empfehlung der Deutschen Herzstiftung an:
                                                                                             ernst nehmen - Ja!

                                                                                       in Panik verfallen - Nein!

Allerdings sollten insbesondere Risikopatienten: die älter als 60 Jahre sind und neben Lungenerkrankungen auch an anderen chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, besonders vorsichtig sein.

Aktuelle Nachrichten und ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.herzstiftung.de


Bürgertelefon
Der Zollernalbkreis hat ein Bürgertelefon für Fragen zum Coronavirus unter der Rufnummer 07433 92-1111 eingerichtet. Dieses ist wochentags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende zwischen 10 und 15 Uhr zu erreichen, in den letzten Tagen wurden rund 200 Bürger beraten.

Bei der Beratung gelten die wichtigen Fragen: War der Bürger kürzlich in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet und/oder hatte er intensiveren Kontakt zu einer infizierten Personen, ist jedoch selber ohne grippeähnliche Symptome? Wenn diese Fragen bejaht werden können, soll der Patient unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich, die nächsten 14 Tage zuhause bleiben. Ein Coronavirustest ist hier zunächst nicht aussagekräftig, da erst eine gewisse „Viruslast“ im Körper vorhanden sein muss, damit die Viren im Labortest nachweisbar sind. Ein frühzeitiges negatives Testergebnis schließt eine Infektion nicht aus. Auch zu einem späteren Zeitpunkt kann der Patient noch erkranken. Sollte der Patient grippeähnliche Symptome bekommen, wird empfohlen, sich von seinem Hausarzt (Telefon Hausarzt oder Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Tel. 116117) zunächst telefonisch beraten zu lassen oder sich an das Bürgertelefon zu wenden. Dort werden mit dem Anrufenden die weiteren notwendigen Untersuchungsschritte abgerstimmt.

Bei Personen, die aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet zurückgekehrt sind, und/oder intensiveren Kontakt mit einer infizierten Person hatten und Grippesymptome aufweisen, wird ein Abstrich im Corona-Testzentrum veranlasst. Dieses wurde auf dem Gelände desd Zollernalb-Klinikums in Balingen eingerichtet. Es wird vom DRK betrieben und dient zur Entlastung der Hausärzte und der Zentralen Notaufnahme. Patienten werden von ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt nach vorheriger Beratung dort angemeldet. Sie erhalten von der Untersuchungsstelle einen Termin für den Abstrich. Bis die Testergebnisse vorliegen, sollten sich die Erkrankten krankschreiben lassen und sich zuhause isolieren. Die Getesteten werden über das Ergebnis direkt informiert.


Schutz vor Infektionen / Hygiene

1. Häufiges Händewaschen, normale Seife reicht aus
2. Hände vom Gesicht fernhalten, vor allem von Nase und Mund
3. Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge
4. Halten Sie Abstand zu Erkrankten/Infizierten
5. Meiden Sie größere Menschenansammlungen
6. Werden Sie "unhöflich", d.h. verzichten Sie auf das Hände schütteln

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, das Vermeiden von Händeschüttteln, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.
Ausführliche und weitreichende Ausführungen zur Hygiene bei Infektionskrankheiten bietet die Internetseite www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter dem Kapitel “Hygenietipps” und plakativ auf der Startseite im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das “Wann und Wie” des richtigen Händewaschens, Husten und Niesen, Barrieremaßnahmen, Toiletten-, Küchen-, Lebensmittel- und Haushaltshygiene werden erklärt.
Auf der Internetseite können auch diverse Merkblätter mit den wichtigsten Hygieneregeln heruntergeladen werden.


WICHTIGE INTERNETSEITEN

Zollernalbkreis - Aktuelle Informationen zur Lage im Zollernalbkreis
Robert-Koch-Institut - Die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für Krankheitsüberwachung und –prävention. Umfassende Infos.
Ministerium für  Soziales und Integration Baden-Württemberg - Aktuelle Informationen, spez. Baden-Württemberg.
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg -  Die zuständige Landesbehörde nach dem Infektionsschutzgesetz.
www.infektionsschutz.de – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; mit vielen praktischen Hygenie-Tipps.
Bundesministerium für Gesundheit - Seite zum Coronavirus
Auswärtiges Amt - Informationen für Reisende.


Telefon-Hotlines Coronavirus

Landratsamt Zollernalbkreis - Tel. 07433 92-1111, Montag bis Freitag, 9.00 bis 16.00 Uhr, und Samstag/Sonntag 10.00 bis 15.00 Uhr.
Landesgesundheitsamt - Tel. 0711 904-39555, täglich, auch am Wochenende, 9.00 bis 18.00 Uhr.
Bundesministerium für Gesundheit - Tel. 030346 465 100, Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr, am Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr