Rosenfeld betraut Netze BW mit Betrieb der Straßenbeleuchtung

Rosenfeld hat die Betriebsführung der Straßenbeleuchtung nach einer Ausschreibung auf die Netze BW übertragen. In Kooperation mit der Huonker Elektrotechnik sorgt seit Jahresbeginn die EnBW-Tochter dafür, dass auf den Straßen und Wegen der Stadt die Lichter nicht ausgehen. Am Montagmittag, 25. Februar, verschaffte sich deshalb Bürgermeister Thomas Miller ganz praxisnah einen Einblick in das Aufgabengebiet.

Manche Aufgaben treten erst ins öffentliche Bewusstsein, wenn es irgendwo klemmt. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Straßenbeleuchtung. Gehen in einem Straßenzug die Lichter einmal aus, erwarten die Bürger zurecht, dass schnell gehandelt wird. Dazu gehört vor allem eine regelmäßige und vorausschauende Instandhaltung. Die umfasse neben den Leuchtmitteln auch die Masten, die Sicherungskästen und nicht zuletzt das eigenständige Niederspannungs-Stromnetz. Als Grundlage dafür hatten ein Monteurteam im Spätsommer den Betriebsplan und die Netzdaten minutiös aufgenommen und dokumentiert.

Längerfristig planbare Maßnahmen, insbesondere zur Wartung, werden ab Januar 2019 von der Firma Huonker Elektrotechnik aus Täbingen übernommen. Auf die Kooperation mit einem lokalen Betrieb hatte nicht nur die Netze BW Wert gelegt, „sie liegt auch im Interesse der Stadtverwaltung“, so der Bürgermeister. Kurzfristig einzuleitende Maßnahmen, wie die Reparatur ausgefallener Lampen, Störungen im Netz oder gar Erstsicherungen nach Beschädigungen von Masten übernimmt die EnBW-Tochter. Die Koordination obliegt deren Zentraler Leitstelle in Ravensburg. Wer einen Schaden oder eine ausgefallene Straßenlampe entdeckt, kann dies weiterhin über die Homepage der Stadt die Schadensmeldung melden. Im Bereich der Straßenbeleuchtung greife die Netze BW auf die Erfahrung von einigen hundert Betriebsführungen zurück, allein rund 30 davon im Bereich Heuberg-Bodensee.